http://www.einbeck-online.de Das neue
Handbuch ist fertig!
(Eine
mit neuen Kapiteln ergänzte Zusammenfassung der beiden bisherigen Handbücher
Teil 1 u. 2)
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In
meinen 50 Imkerjahren habe ich immer nach Optimierungen in der Völkerführung gesucht und in den
vergangenen 10 Jahren eine Methode entwickelt, die es ermöglicht, effektiv
und zeitsparend zu imkern. Ich hoffe, mit meiner neuen Betriebsweise der
äußeren Bienenumleitung den rückläufigen Imkerzahlen entgegen zu wirken und
die Freizeitimkerei damit besonders für junge Menschen wieder attraktiver zu
machen. |
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Wie funktioniert das System? |
Was leistet das System? |
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Durch eine externe vor 2 oder 3 Beuten montierbare Umleitungsvorrichtung mit manipulierbaren Bienenwegen lassen sich die Flugbienen dieser
Völker in den vom Imker
bestimmten Beuteninnenraum leiten. Das mechanische
Schließen und Öffnen der Bienenwege
erfolgt mit Hilfe von Keilen und Verschlussplatten. Die für die Zuleitung der Bienen ausgewählte Beutenseite (bei Doppelbeuten) oder Beutenmitte (bei Tripelbeuten) muss für die Umleitung vorbereitet werden: In
einer leeren Zarge wird ein
sogenanntes Gründervolk erstellt,
damit die umgeleiteten Flugbienen ein sich im Aufwärtstrend entwickelndes
Volk vorfinden und zu hoher
Sammelleistung stimuliert werden. |
▄ |
Während in der herkömmlichen Imkerei der Imker gezwungen
ist, zeitnah auf die Entwicklung der Bienenvölker zu reagieren, gestaltet er
in der Umleitungsimkerei die
Entwicklung des Volkes und bestimmt seinen terminlichen Arbeitseinsatz weitgehend selbst. Der Zeitpunkt einer Bienenumleitung wird vom Imker festgelegt. |
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▄ |
Das
Umleiten der Flugbienen unterbricht die
Schwarmtendenz, so dass es einer laufenden Weiselzellenkontrolle in
den Bruträumen der durch Umleitung geschröpften Völker nicht mehr bedarf. (Die Weiselzellen verschwinden, da sie nach Verlust der
Flugbienen nicht weiter gepflegt werden.) |
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▄ |
Mit der kontrollierten Verjüngung der Völker durch
Brutunterbrechung und Brutentnahme ist das Umleitungsverfahren eine
effiziente Maßnahme zur biologischen Bekämpfung
des Varroenbefalls. |
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▄ |
Diese gezielte einfache
Völkersteuerung reduziert die Arbeitszeit des Imkers erheblich. |
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▄ |
Die Zusammenführung einer großen Zahl an Flugbienen
zu Beginn der heute oft klimatisch bedingten frühen Blütezeiten ist möglich. |
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▄ |
Hebe- und Tragleistungen
verringern sich. |
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▄ |
Das System ist geeignet für Magazine, Trogbeuten
und bedingt auch für Blätter- und Hinterbehandlungsbeuten (Warmbau). |
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Meine nunmehr über zehn Jahre erfolgreichen
Versuche mit der „Umleitungsimkerei“ haben
bewiesen, dass diese letztlich einfache Methode der Scharmvermeidung die
Honigerträge sichert und gleichzeitig die Erstellung starker und gesunder
Völker für die kommende Saison gewährleistet. Völkerverluste und den Einsatz
von Ameisensäure zur Varroenreduzierung konnte ich damit kontinuierlich auf
ein Minimum reduzieren. Diese robuste und ertragssichere
Völkersteuerung ist besonders für den Anfänger geeignet. Dem jungen Imker bleibt es erspart, dass
die Völker, bevor er „sie im Griff“ hat, in Schwärmen von dannen ziehen. |
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Stand
Gerhard Dietrich – Stroit - 2010 |
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Die Einbecker Bienenumleitung |
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an
Magazin-Doppelbeuten |
Zwei
hinter der Umleitungsvorrichtung nebeneinander positionierte Beuten ergeben eine Magazin-Doppelbeute. Die Flugbienen
beider Völker werden in einer vom
Imker ausgewählten Beutenseite
zusammengeführt. |
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Position der
Doppelbeute vor der Umleitung |
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an Magazin-Tripelbeuten |
Drei
hinter der Umleitungsvorrichtung positionierte Beutenkörper ergeben eine
Tripelbeute. In der mittleren Beute
werden die Flugbienen dreier Völker
zusammengeführt. In diesem Verfahren, einer logischen
Weiterentwicklung des Bienenumleitungssystems bei Doppelbeuten, wird die Zahl der zusammengeführten
Flugbienen noch einmal erheblich
erhöht. Das Schwarmproblem derart großer Völker wird auch hier durch die Umleitung gelöst. Durch die
konzentrierte Sammelleistung in einem kurzen Zeitraum gelingt die Abgrenzung
einzelner Honigsorten. Da sich 3 Völker im Einsatz befinden,
werden schwach entwickelte Völker oder das
Ausfallen eines Volkes durch die übrigen Beuten ausgeglichen. |
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Position der
Tripelbeute vor der Umleitung |
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an Doppeltrogbeuten |
Zwei hinter der Umleitungsvorrichtung
positionierte Trogbeuten
ergeben eine Doppeltrogbeute. Die Vorteile
des Einbecker Bienenumleitungssystems werden mit den Vorzügen der Trogbeutenimkerei kombiniert. Die
einfache Zugänglichkeit der Völker durch
Oberbehandlung mindert das
Ausmaß der Hebearbeiten an den Zargen und ermöglicht eine ergonomische
Körperhaltung bei der Bearbeitung der Beuten. Da der Brutraum nur unter der
Abdeckung liegt, sind Beurteilungen und Kontrollen von Königin und Volk,
Veränderungen wie Ausgleichen der Völker, sanftes Schröpfen oder Abfegen der
Jungbienen ohne größere Arbeit durchführbar. Die Völkersteuerung geschieht über Abteilbildungen in der Trogbeute. Durch Einsetzen senkrechter
Absperrgitter und -schiede unterteilt der Imker den
Beutenraum in von ihm festgelegte Brut-, Pollen- und Honigräume. In abteilbaren Pollenkammern werden
Pollenreserven gebildet, die nach der Tracht in den blütenarmen Jahreszeiten
für die Erzeugung junger Winterbienen zur Verfügung stehen. Die bei starken Völkern nach dem Schleudern
auftretende Entwicklung zu Bienenbärten nutze ich positiv für erneute Volksbildungen.
Durch Teilen der Völker und Zusetzen
von Königinnen werden wieder neue
Völker mit eigenen Brutnestern erstellt. So sind in einer Doppeltrogbeute
nach Trachtende vorübergehend mehrere Königinnen
im Einsatz. Nach der Vereinigung stehen dann starke
Völker zur Verfügung, denen es im Frühjahr gelingt, die erste Tracht bei der
immer früher einsetzenden Blütezeit voll auszuschöpfen. |
Doppeltrogbeute R 30
mit senkrechten
Absperrgittern abgeteilte Trogbeutenräume |
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an Kombi-Tripelbeuten
(Trogbeute mit Magazinbeuten) |
Zwei
Magazinvölker in
den Außenpositionen und eine
Trogbeute in der mittleren Position hinter der Dreierumleitungsvorrichtung ergeben eine Kombi-Tripelbeute. Die einfache Zugänglichkeit der Beuten in
der Trogbeutenimkerei wird mit der wahlweisen Einsetzbarkeit der Zargen in
der Magazinimkerei kombiniert. In dieser Völkerführung konzentriere ich meine
Aufmerksamkeit besonders auf den leicht zugänglichen Brutraum im hinteren
Teil der Trogbeute und halte so die mittlere Beute ständig für eine spontane
Umleitung, d.h. für die Aufnahme der Flugbienen beider Altvölker, bereit. |
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Das Foto zeigt die für die Königinnenkontrolle gut
zugängliche Trogbeutenhälfte (Brutraum) hinter dem senkrechten Absperrgitter.
Die Trogbeute ist aus 2 Seegeberger Magazinzargen hergestellt. |
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an der Tripeltrogbeute aus
2 x R 34 und 1 x R 25 |
Zwei
Trogbeuten mit je 34 Waben in den Außenpositionen und
eine kürzere Beute R 25 in der mittleren
Position hinter der
Dreierumleitungsvorrichtung ergeben eine Tripeltrogbeute. |
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In
jeder Außentrogbeute befinden sich 2 getrennte Völker, die einen gemeinsamen Honigraum erhalten. |
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an der Tripeltrogbeute
aus
3 x R 34 |
Drei
Trogbeuten R 34
bilden eine T-Form. Die Umleitungsvorrichtungen werden dem Innenhof entsprechend
angepasst. Beide gegenüberliegenden
Trogbeuten erhalten jeweils eine halbierte
Vorrichtung, um die Flugbienen in die Trogbeutenmitte zu leiten. |
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T-
Form- Anordnung mit beidseitiger Zugänglichkeit aller Beuten. |
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Ein Doppelboden für Magazinbeuten zur Blockbildung: |
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Durch die Kombination von Doppelboden und
Umleitungsvorrichtung wird eine
Bienenumleitung in 2 Richtungen ermöglicht. Die vor den Beuten
positionierte Umleitungsvorrichtung schafft
die Voraussetzung für die Umleitung nebeneinander
gestellter Völker, der Doppelboden
verhilft zusätzlich zu einer „Umleitung“
hintereinander gestellter Völker. |
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Wie
funktioniert der Doppelboden? |
Was leistet der
Doppelboden? |
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Der Doppelboden (Patente sind angemeldet)
ist ein Untersatz für 2
hintereinander positionierbare Magazinzargen. Durch ein mit Flugschlitzen versehenes Zwischenelement
in der Mitte des Doppelbodens lassen sich die anfliegenden Bienen je nach
Öffnung der Schlitze in das vordere oder hintere Volk leiten. |
o Die
zu einem Block verbundenen Zargen-Stellplätze schaffen die Voraussetzung für
eine neue, auf Umleiten und Umstellen basierende Völkerführung mit 3er
und 4er Blöcken bei Doppelbeuten und 5er Blöcken bei Tripelbeuten. o Durch
die klassische Ablegerbildung
findet eine vorübergehende
Erweiterung der Völker statt, die sich nicht nur schwarmverhindernd und varroenreduzierend,
sondern auch ertragssteigernd
auswirkt: So beginnt der Imker beim
3er Block mit 2 Völkern und erweitert
diese auf 3 schleuderreife Völker. Beim 4er Block wird mit 2 Völkern
begonnen, geschleudert werden 4 Völker. Beim 5er Block setzt man zu Beginn 3
Völker ein, zum Schleudertermin stehen 6 Völker bereit. |
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Zwei
für den 4er-Block vorbereitete Doppelböden |
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Der Einbecker 3er Block Völkerführung mit
Magazin-Doppelbeuten |
Völkerführung mit
Magazinzargen, einem Doppelboden und Umleitungsvorrichtung |
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Der 3er Block mit
leerer Zarge für das Gründervolk |
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Der 3er Block vor
der Umleitung |
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u. direkt nach
Einlegen des Umleitungskeils. Das kleine Flugloch verändert das Anflugverhalten der Bienen. Für wenige Minuten entsteht ein
schwarmähnlicher Betrieb vor den Beuten.
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Einige
Zeit später ist wieder Ruhe
eingetreten. Die anfliegenden Bienen haben das kleine Flugloch angenommen und
werden hinter der Frontplatte am Keil
entlang zu dem Ableger
(Gründervolk) geleitet. |
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Der
Einbecker 4er Block Völkerführung mit Magazin-Doppelbeuten |
Völkerführung
mit Magazinzargen, zwei Doppelböden und Umleitungsvorrichtung |
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Der
4er Block mit erstellten Gründervölkern |
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Der
Einbecker 5er Block Völkerführung mit Magazin-Tripelbeuten
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Völkerführung mit Magazinzargen, zwei Doppelböden,
einem einfachen Boden und
Umleitungsvorrichtung (Tripelbeute) Unter den blockbildenden Völkerführungen
ist das Imkern mit dem 5er Block das ertragsicherste und -stärkste Verfahren,
da durch die hohe Anzahl der beteiligten Völker der Ausfall eines Volkes bestens
ausgeglichen werden kann. |
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Der 5er-Block mit
aufgesetzten Futterzargen |
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Magazin-Tripelbeute mit Umleitungs-Kippvorrichtung
|
Da nicht jeder Imker oder jede Imkerin in
der Lage ist, die oftmals schweren
Zargen zu heben, habe ich eine Vorrichtung entwickelt, die das Bewegen der
Honig- und Brutraumzargen erleichtert. Die Zargen müssen jetzt nicht mehr mit
ihrem vollen Gewicht gehoben werden, sondern lassen sich durch Kippen
oder Ziehen in geführte
Positionen zur Weiterbearbeitung bringen. Die
Kippvorrichtung ist eine große Hilfe beim Kontrollieren der Völker,
beim regelmäßigen Auswechseln der Drohnenwaben oder bei der Entnahme von Brutwaben.
Ihr Einsatz ist besonders effektiv beim Einlegen der Bienenflucht einen Tag
vor dem Schleudern. |
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Bienenstand Frau Monika Pfaff - Amelsen Frau Pfaff beim Einlegen der
Bienenflucht im mittleren Volk unter Zuhilfenahme der Kippvorrichtung am Tag
vor dem Schleudern |
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Magazin-Tripelbeute mit
Umleitungsvorrichtung |
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Der Umleitungsstand
mit Tripelbeuten (Seeberger Magazinzargen) von Harry Mehlhorn in
Delligsen/Alfeld |
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Zur Gewinnung von Wabenhonig |
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Da in verdeckelten Naturwabenstücken das
trachtspezifische Aroma des Honigs erhalten bleibt, erfreut sich das
attraktive Produkt des Wabenhonigs
einer weltweit steigenden Nachfrage.
Um die Honigsorten begrenzen zu können,
müssen die Kassetten in
möglichst kurzer Zeit
Verdecklungsreife erreichen. So eignen sich nur sehr starke Völker für
die Produktion von Wabenhonig. Dabei ist es für den Imker entscheidend, die
Entwicklung einer Schwarmstimmung in diesen sehr starken Völkern zu
verhindern, denn schon bei leicht erhöhter Schwarmtendenz mindert sich die
Bauleistung der Bienen erheblich. |
Mit dem Einbecker Bienenumleitungssystem ist es möglich, die gewünschten
Bienenmengen ohne Schwarmneigung bereit zu stellen. Aufgrund der großen Menge an
zusammengeführten Flugbienen eignen sich Völkerführungen mit Magazin-Tripelbeuten und Magazin-Tripeltrogbeuten
für die Gewinnung von Wabenhonig am besten. Um Sortenhonige zu ernten,
kann die Umleitung gezielt zu einem
gewünschten Trachtabschnitt (z.B. Robinienblüte) durchgeführt werden. |
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Nach der Umleitung
der Außenvölker zur Beutenmitte beginnen die Bienen dreier Völker mit einer
kontinuierlichen Bautätigkeit zur Einlagerung
ihres Nektars in den Kassettenwaben.
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Pyramide aus Kassettenwaben |
Die 4er Kassette ergibt ca.400g Honig – die 6er Kassette
ergibt ca.270g Honig |
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Die Nutzung der
Doppelböden für Magazinbeuten und/oder Trogbeuten in Verbindung mit den
Umleitungsvorrichtungen vor Doppel-
und Tripelbeutensystemen geben dem Imker „Werkzeuge“ in die Hand, die es ihm
zukünftig ermöglichen, auf vielfältige Veränderungen der Umweltbedingungen
(klimatisch, toxisch, parasitär) fachgerecht reagieren zu können. Der Einsatz
meiner neuen „Werkzeuge“ in der Imkerei schafft Optimierungen in zahlreichen
Dimensionen (zeitliche, ergonomische,
ökonomische, ökologische). Durch die nunmehr
national und international zunehmende Verbreitung des Einbecker
Bienenumleitungssystems und meines Handbuches werden sich, so hoffe ich, die
Forschung und die Versuche zu den einzelnen Verfahren ständig
weiterentwickeln. Die möglichen Varianten und Kombinationen der
Betriebsweisen sind noch längst nicht ausgeschöpft. Über einen
Erfahrungsaustausch und über Rückmeldungen
experimentierfreudiger Kollegen freue ich mich. |
Inhaltsverzeichnis des
Handbuches (Auszug) :
|
Inhalt |
Seite
|
|||
|
1. |
Tipps für junge Imker |
1 |
||
|
2. |
Mein Weg zur Imkerei |
2 |
||
|
3. |
Was lange währt, wird langsam gut |
3 |
||
|
4. |
Die Entwicklung der Bienenumleitung |
6 |
||
|
5. |
Die Einbecker Bienenumleitung an Magazin-Doppelbeuten |
8 |
||
|
5. |
1 |
Konstruktion der Umleitungsvorrichtung vor Doppelbeuten |
8 |
|
|
5. |
2 |
Montage der Umleitungsvorrichtung vor Magazin-Doppelbeuten |
10 |
|
|
5. |
3 |
Standardumleitungsschritte an Magazin-Doppelbeuten |
12 |
|
|
5. |
4 |
Weitere Möglichkeiten zur Erstellung des Gründervolkes |
20 |
|
|
6. |
Erstellen und Zusetzen von Reserveköniginnen |
22 |
||
|
6. |
1 |
Königinnen aus dem Kieler Begattungskäschen |
22 |
|
|
6. |
2 |
Vorrichtung zum Zusetzen der Königinnen |
24 |
|
|
6. |
3 |
Deckel mit Zusatzvorrichtung für das Kieler Begattungskästchen |
28 |
|
|
7. |
Ein Doppelboden für Magazinbeuten zur Blockbildung |
29 |
||
|
7. |
1 |
Der Einbecker 3er Block - Völkerführung mit
Magazin-Doppelbeuten |
33 |
|
|
7. |
2 |
Der Einbecker 4er Block - Völkerführung mit
Magazin-Doppelbeuten |
39 |
|
|
8. |
Eine Kippvorrichtung als Arbeitshilfe |
43 |
||
|
9. |
Die Einbecker Bienenumleitung an Doppeltrogbeuten |
45 |
||
|
9. |
1 |
Völkerführung mit der Doppeltrogbeute R 30 |
45 |
|
|
9. |
2 |
Zum Anlegen von Pollenvorräten |
56 |
|
|
9. |
3 |
Zwei Varianten zur Erstellung des Gründervolkes bei der |
57 |
|
|
Doppeltrogbeute R 20-25 |
||||
|
9. |
4 |
Bau einer Trogbeute aus 2 Magazinzargen |
58 |
|
|
9. |
5 |
Völkerführung mit der Doppeltrogbeute R 34 |
62 |
|
|
10. |
Die Einbecker Bienenumleitung an Magazin-Tripelbeuten |
67 |
||
|
10. |
1 |
Konstruktion der Umleitungsvorrichtung vor Tripelbeuten |
67 |
|
|
10. |
2 |
Montage der Umleitungsvorrichtung vor Magazin-Tripelbeuten |
69 |
|
|
10. |
3 |
Standardumleitungsschritte an Magazin-Tripelbeuten |
71 |
|
|
10. |
4 |
Völkerführung mit Zargentausch an Magazin-Tripelbeuten |
77 |
|
|
11. |
Der Einbecker 5er Block - Völkerführung mit
Magazin-Tripelbeuten |
82 |
||
|
12. |
Die Einbecker Bienenumleitung an Kombi-Tripelbeuten |
87 |
||
|
13. |
Die Einbecker Bienenumleitung an der Tripeltrogbeute aus 2x
R 34 u. 1x R 25 |
90 |
||
|
13. |
1 |
Versuche mit der Tripeltrogbeute aus 3x R 34 |
94 |
|
|
14. |
Honigwabenentnahme mit Jungvolkbildung |
95 |
||
|
15. |
Zur Gewinnung von Wabenhonig |
97 |
||
|
16. |
Ausblick |
101 |
||
|
Bestellen des Handbuches: |
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|
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dem Erwerb meines Handbuches dürfen Sie für Ihren
Eigenbedarf die Umleitungsvorsätze
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gilt Achtung: Patente sind angemeldet und erteilt!) Das Handbuch enthält
die Zeichnungen zum Nachbau und eine genaue Anleitung zur Verwendung der
Umleitungssysteme. Es ist reich mit Fotos ausgestattet. Neben den diversen
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innovationsfreudige Imker haben in den vergangenen Jahren ihre Erfahrungen
mit der Bienenumleitung sammeln können. Das Echo auf meine Entwicklungen ist
bei den Anwendern überaus positiv ausgefallen. Neue
Wege in der Imkerei zu beschreiten, die eingelaufenen Pfade zu verlassen,
fällt vielen Imkern jedoch noch schwer. Die Anwendung und der Bau der
Umleitungsvorrichtung erscheinen vielen Imkern zunächst vielleicht zu
kompliziert. Aber die, die den „Umleitungsgedanken“ durchdrungen haben,
werden, so denke ich, nie wieder auf herkömmliche Weise imkern. Die Imkerei mit der
Bienenumleitung funktioniert, ist
zeitsparend, kostengünstig und wirklich „bio-logisch“! Sagen
Sie es weiter! |
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Kontakt |
Besichtigung möglich! |
|
Gerhard Dietrich Heukenberg 8 37574 Einbeck Tel.: 05565 – 453 (bitte zwischen
21:00 und 22:00 Uhr) Telefonische Beratung für Anwender! |
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Funktionsweise der beschriebenen Beutensysteme. Bei der anschließenden Standbesichtigung
ist zur gegebenen Zeit eine Vorführung der Flugbienenumleitung möglich. Auch weitere Bienenstände mit
Umleitungssystemen von Imkerkollegen/Innen der Umgebung stehen für eine Besichtigung und
Beurteilung zur Verfügung. |

Gerhard
Dietrich
Zuletzt bearbeitet: Datum 20.08.2010